Eigenheimförderung der Bundesländer

Auf dieser Webseite erhalten Sie einen ersten groben Überblick  über die Förderprogramme der Bundesländer zur Schaffung von selbstgenutzem Wohneigentum ("Eigenheimförderung").

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Ihr

Olaf Varlemann
(Bankkaufmann/Freier Baufinanzierungsberater)

Eigenheimförderung für junge Familien

Grundsätzliches zur Förderung von Wohneigentum durch die Bundesländer

Beim Thema Eigenheimförderung geht jedes Bundesland grundsätzlich eigene Wege. Es gibt keine bundesweit einheitlichen Förderbedingungen oder Förderprogramme. Davon ausgenommen ist die Förderung durch die Kreditanstalt für Wiederaubau (KfW). Beim Thema Förderung von Wohneigentum kann jedes Bundesland machen, was es will. Ausschlaggebend für die Förderung ist dabei die Lage der zu fördernden Immobilie und nicht der aktuelle Wohnort der Antragsteller.

In vielen Bundesländern gibt es zwei grundsätzlich verschiedene Förderwege. Der eine Weg ist die sog. Soziale Eigenheimförderung, die direkt von den jeweiligen Bundesländern aus Haushaltsmitteln finanziert wird. Der zweite Weg ist die Vergabe von Krediten durch die jeweiligen Landesförderinstitute, die dabei letztlich genau so arbeiten wie jede "normale" Bank.

Die soziale Förderung von Wohneigentum zielt insbesondere auf Familien mit Kindern oder schwerbehinderte Personen ab. Bei diesen Fördermitteln gibt es in der Regel Einkommensgrenzen, die eingehalten werden müssen. Zudem gibt es weitere Beschränkungen wie Obergrenzen bei den Gesamtkosten oder der Wohnfläche der zu fördernden Immobilie. Im Rahmen der sozialen Eigenheimförderung sollen eben nur Menschen gefördert werden, die ohne Förderung kaum Chancen haben, Wohneigentum zu schaffen und es sollen auch keine Luxusbauten finanziert werden. In einigen Bundesländern muss zudem nachgewiesen werden, dass die aktuelle Wohnsituation unzureichend ist (z.B. die Familie mit 3 Kindern , die in einer 50qm-Wohnung zur Miete lebt).

Förderung nach Kassenlage!

Insbesondere die soziale Förderung von Wohneigentum ist stark abhängig von der Finanzlage des jeweiligen Bundeslandes. Das ist kein Wunder, denn für diese Art der Förderung müssen die Bundesländer "in die eigen Kasse" greifen und entsprechende Haushaltsmittel bereitstellen. In der Folge fällt die Förderung in reichen Bundesländern meist sehr viel großzügiger als als in eher klammen Bundesländern. So sieht es mit der Eigenheimförderung in Bremen und Mecklenburg-Vorpommern derzeit besonders düster aus.

Komplizierte Beantragung?!

Wer Fördermittel beantragen will, muss in einigen Bundesländern einen langen Atem haben. Das gilt immer dann, wenn Mittel aus der sozialen Eigenheimförderung über die Kommunen beantragt werden müssen (beispielsweise in Niedersachsen). Vielerorts hat man es da dann mit Mitarbeitern zu tun, die selbst nur wenig Erfahrung mit den Fördermittelanträgen haben. Wenn einem da Verkäufer oder Bauunternehmen in Nacken sitzen, kann es schnell zeitlich eng werden.

Anders sieht es beispielsweise in Hamburg oder Schleswig-Holstein aus. Dort werden die Fördermittel direkt bei den jeweiligen Landesförderinstituten beantragt. Die Mitarbeiter(innen) dort kennen sich mit den hauseigenen Förderprodukten aus und die Anträge sind vergleichsweise unkompliziert. Allerdings sind auch diese Förderinstitute nicht immer die allerschnellsten.

Als freie Baufinanzierungsberater beziehen wir öffentliche Fördermittel immer in unseren Finanzierungskonzepten (sofern das unter dem Strich sinnvoll ist!). Auch bei der Beantragung der Fördermittel sind wir Ihnen gerne behilflich.

(c) Olaf Varlemann Baufinanzierungsberatung- und -vermittlung
www.baufi-nord.de